Mein Leben mit meinem kleinen Schwanz

ein Artikel von Udo

Es gibt Sachen, über die man nicht so gerne spricht und die Länge des eigenen Schwanzes gehört mit Sicherheit dazu. Besonders, wenn Mutter Natur nicht gerade wohlwollend mit einem umgegangen ist und man mit einem etwas zu klein geratenem Schwanz gestraft wurde. Gesprochen habe ich darüber in meinem Bekanntenkreis natürlich nicht, man schämt sich dann ja doch ziemlich stark. Und das ich einmal darüber schreiben werde, hätte ich eigentlich auch nicht gedacht.

Trotzdem will ich genau das heute machen und euch an meinem Leid teilhaben lassen. Ich mache das bewusst hier auf Sexisto.com, weil sich durch meinem Besuch auf dieser Seite etwas entscheidendes in meinem Leben geändert hat.



Irgendwie ist mein Bericht somit auch sowas wie ein kleines Dankeschön. Per Mail hatte ich das längst getan und Thomas (Anmerkung der Red.: redaktionelles Mitglied von Sexisto) hat mir den Vorschlag gemacht, doch einfach einen Bericht zu verfassen. Er meinte, dass der Bericht vielleicht auch für andere Leser interessant wäre und so nehme ich nun meinem Mut zusammen und schreibe euch diese Zeilen.

Nun kurz zu meiner Person: Ich bin 37 Jahre alt, kaufmännischer Angestellter einer Bank und ein eher (zu meiner Schande) unsportlicher Typ. Seit 6 Jahren glücklich verheiratet und Papa einer 2 jährigen Tochter. Eigentlich führe ich ein angenehmes Leben und kann von mir behaupten, es recht glücklich und gut erwischt zu haben. Trotzdem gab es immer eine Sache, die mich psychisch ziemlich stark belastet hat. Kurz gesagt, ich hatte wirklich Probleme mit der Länge meines Schwanzes.

Mein Schwanz war im nicht errigierten Zustand 4,5 cm kurz und im errigierten Zustand 10,5 cm. Ich weis, dass es Studien gibt die besagen, dass eine Schwanzlänge von 10,5 cm zwar unterdurchschnittlich klein wäre, sich das aber nicht auf die Potenz des Mannes negativ auswirken würde. Ich habe eine süße Tochter gezeugt, somit dürfte das rein technisch gesehen wohl auch stimmen. Nur war mir die technische Sicht völlig gleichgültig. 10,5 cm ist einfach zu klein und das schlägt sich nun mal auf das Gemüt nieder.

Das beginnt schon beim anschauen des eigenen Schwanzes. Wir kennen alle Pornofilme und jeder von uns kennt diese Riesenschwänze, die dort im Regelfall ausgepackt werden. Wenn man jemandem mit einem 20 cm Schwanz sieht und dann weis, dass man gerade mal knapp die Hälfte aufbieten kann, macht das einfach nachdenklich. Scheiss auf die technische Sicht.

Ich will hier gar nicht lange von den Problemen im Alltag erzählen, die auftauchen, wenn man mit der Länge seines Schwanzes ein Problem hat. Vielleicht bin ich sogar deswegen kein besonders sportlicher Typ, obwohl ich eigentlich sportbegeistert bin. Ich bin Fussball Fan und habe in meiner Kindheit jede Gelegenheit genutzt, um auf dem Bolzplatz zu zocken. Nur musste ich damals auch nicht gemeinsam mit den anderen Kindern duschen und falls doch (im Schulunterricht), war das als Kind noch kein großes Problem.

Mit zunehmendem Alter wurde aber genau das zu einem riesen Problem. Es ist einfach ein scheiss Gefühl, mit anderen Männern unter der Dusche zu stehen, die normal oder sogar extrem gut gebaut sind. Selbst wenn sich die anderen zurück nehmen und nicht öffentlich lästern, man fühl sich einfach beim Anblick anderen Schwänze schlecht und sogar ein bisschen erniedrigt. Je häufiger man dieses Gefühl erlebt umso weniger steigt die Lust auf sportliche Aktivitäten. Auch Saunabesuche fallen flach, FKK Baden ist utopisch und mit der Zeit steigert man sich immer mehr hinein und kann den Anblick des eigenen Schwanzes kaum noch ertragen. So ging es mir jedenfalls.

Und dann gibt es ja auch noch das Thema Sex und das wird mit der Zeit zum größten Problem. Ich war aus sexueller Sicht eher ein sogenannter Spätzünder und hatte meinen ersten Sex mit 20 Jahren. Nichts wirklich Festes, sondern eher Beziehungen auf rein sexueller Basis. Auch wenn das Problem eines zu kleinen Schwanzes oft verniedlicht wird, ich weis aus eigener Erfahrung, dass Frauen (vielleicht nicht alle, aber doch eine große Zahl) auf einen so kleinen Schwanz nicht positiv reagieren. Manche überspielen das Thema diskret, aber bei einigen Frauen kann man die Enttäuschung auch direkt im Gesicht ablesen. Und mit jeder Enttäuschung mehr, die man erlebt, steigt die eigene Unzufriedenheit an. Bis man irgendwann den Spaß am Sex verloren hat und freiwillig auf Sex verzichtet.

Diese Phase hatte ich zwischen meinem 27 und 30 Lebensjahr. Sex war in dieser Zeit für mich tabu, ich konnte es einfach nicht mehr ertragen. Ich fühle mich nicht mehr potent und männlich genug und hatte Angst vor den Reaktionen der Frauen auf meinen zu kleinen Schwanz. In dieser Zeit habe ich mich ausschließlich selbst befriedigt und dabei jedes Mal meinen Schwanz verflucht.

Das mag sich komisch anhören, aber leider entspricht es der Wahrheit. Es gab sogar Phasen, in denen ich es nicht mal mehr ertragen konnte, mich selbst zu befriedigen.

Im Alter von 30 Jahren habe ich dann meine heutige Frau kennengelernt, für mich der größte Glücksfall in meinem Leben. Meine Frau war sexuell ziemlich unerfahren und hatte vor mir erst einen weiteren Sexpartner. Das war in ihrer Jugend und seitdem lebte sie ohne Sex. Obwohl es wirklich Liebe auf den ersten Blick war, spielte Sex bei uns in den ersten 6 Monaten keine Rolle. Das lag in erster Linie an mir, ich wollte einfach nicht das Risiko eingehen, sie sexuell zu entäuschen und sie dadurch zu verlieren.

Nach knapp 6 Monaten war es dann aber soweit und wir hatten zum ersten Mal Sex. Das Gefühl einer großen Entäuschung blieb aus, vielleicht konnte ich das der Unerfahrenheit meiner Frau zuschreiben. Für sie schien mein kleiner Schwanz kein Problem zu sein, wahrscheinlich fehlte es ihr einfach an Vergleichsmöglichkeiten. Obwohl wir nun regelmäßig Sex hatten und sie nie den Eindruck machte, als ob der Sex sie nicht ausfüllte, blieb mein Problem in meinem Kopf bestehen. Wie oft habe ich mir gewünscht, sie mehr auszufüllen, als es 10,5 cm zuließen und wie sehr habe ich mir gewünscht, ihr das Gefühl eines starken, potenten Mannes zu schenken.

Nun hatte ich eine tolle Frau gefunden, die keine Probleme mit meiner Penisgröße hatte und trotzdem war ich weiterhin unzufrieden. Nach der Geburt unserer Tochter füllte mich der Sex immer weniger aus, mein Schwanz war einfach so klein, dass ich mich weiterhin nicht wie ein richtiger Mann fühlen konnte. Meiner Frau ist das natürlich nicht entgangen und wir haben sogar über dieses Thema gesprochen. Trotz ihrer Beteuerungen, dass sie mit mir und meinem Penis zufrieden sei, fühlte ich mich ständig schlecht.

Manchmal ging es sogar soweit, dass ich mir einredete, meine Frau könnte mich irgendwann betrügen, mit einem Mann, der einen größeren Schwanz hätte und der ihr beim Sex mehr bieten könnte. Besonders in den letzten 3 Jahren wurde es immer schlimmer und meine Unzufriedenheit wurde immer größer.

Also habe ich angefangen mich zu informieren und habe nach Möglichkeiten gesucht, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Ich habe u.a. auch daran gedacht, mich in psychologische Behandlung zu begeben, obwohl ich mit ziemlich sicher war, dass sich dadurch nicht viel ändern würde. Eines Tages bin ich dann durch einen Beitrag in einem Forum auf das Thema Penisverlängerung aufmerksam geworden.

Ich habe so ziemlich alles darüber gelesen, was es zu lesen gab. Als einzig sinnvolle Alternative erschien mir eine Penisverlängerungs Operation. Alle weiteren Möglichkeiten (Pillen, Strecher, Massagetechniken) habe ich einfach ins Reich der Märchen geschoben. Mir war aber von Beginn an klar, dass eine Operation nicht erschwinglich wäre und das meine Frau dieser niemals zustimmen würde. Also habe ich das Thema zu den Akten gelegt und mich damit abgefunden, dass ich niemals über mehr als 10,5 cm Manneskraft verfügen würde.

Bis ich Mitte August hier bei Sexisto.com, eher durch Zufall, auf den Artikel Hilfe mein Penis ist zu klein und Dünn gestossen bin. Da war mein Problem wieder und anscheinend war ich damit längst nicht alleine.

Die zwei Folge Artikel Penis Verlängerung durch Operation und Penis Verlängerung auf natürlichem Wege habe ich dann am gleichen Abend noch verschlungen.

Da ich mich ja bereits vorher mit diesem Thema befasst hatte, wurde ich nur darin bestärkt, dass eine Penis Operation definitiv keine Option darstellte. Trotzdem geriet ich erneut ins Grübeln und mittlerweile war ich über meinen kleinen Schwanz wieder so sehr frustriert, dass ich tatsächlich darüber nachdachte, mir die im Artikel vorgestellen Penispillen zu bestellen. 2 Tage lang ließ mich dieser Gedanke nicht mehr los, aber am Ende war meine Überzeugung doch stärker. Das kann doch einfach nicht helfen. Ich konnte mir das einfach nicht vorstellen, wirklich nicht.

Das mich etwas im tiefsten Innern beschäftige blieb auch meiner Frau nicht verborgen. Nach einigem Zögern zeigte ich ihr die Artikel und erzählte ihr auch von meinen Zweifeln. Sie wusste ja mittlerweile, wie unglücklich ich war und wie sehr mich mein kleiner Schwanz störte. Also sagte sie zu mir: “Schatz, wenn es dich glücklicher macht, dann teste das einfach aus. Du weist, dass ich dich so liebe wie du bist und das mir nichts fehlt, aber hier geht es um dein Wohlbefinden. Teste es, oder noch besser, schreibe die doch einfach mal an”.

Irgendwie ein ziemlich abstruser Gedanke. Was soll ich denen denn schreiben und die interessiert das doch garantiert nicht. Mir war das viel zu peinlich und das hat meine Frau natürlich gemerkt. Ich habe ihr dann nur noch gesagt, dass ich ohnehin nicht an eine Wirkung glaube und das wir das Thema vergessen können. Und das haben wir auch getan, dachte ich zumindestens, aber meine Frau hatte andere Pläne.

Einen Tag nach unserem Gespräch bekam ich plötzlich eine Mail von einem Thomas, mit dem Absender redaktion@sexisto.com. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ohne die Mail zu öffnen, stellte ich meine Frau zur Rede. Sie hatte tatsächlich selbst eine Mail verfasst und an Sexisto geschickt und offensichlich hatte sie auch schon einen Antwort bekommen. Ich war sauer und fühlte mich übergangen. Nun war das Kind allerdings schon in den Brunnen gefallen und nun konnte ich die Mail auch öffnen und lesen.

Irgendwie rechnet man in so einer Situation automatisch mit dem Schlimmsten. Vor meinem geistigen Auge spielten sich schon Schmähungen ab oder im günstigsten Fall rechnete ich mich einer Mail, die Penispillen in allen Superlativen anpreiste. Zu meiner Überraschung war genau das Gegenteil der Fall.

Thomas schien sich wirklich sehr intensiv mit mir zu befassen, das ging schon aus der Länge seiner Mail hervor. Er bat um Verständis für meine Frau und das ich ihr nicht böse sein sollte. Ihre Mail zeige doch ganz klar, wie besorgt sie um mich wäre und wie sehr sie mich unterstütze. Und das ich stolz sein sollte auf eine Frau, die soviel Mut aufbringt und sich mit einen so schwierigen Thema an ihn wende. Je mehr ich darüber nachdachte, umso mehr musste ich ihm Recht geben. Meine Frau wollte mir helfen und mich nicht länger so unglücklich sehen. Ich habe eine tolle Frau!

Im weiteren Verlauf der Mail ging Thomas sehr behutsam mit meinem Problem um. Er bot mir an, auch gerne telefonisch Kontakt aufzunehmen, falls ich das Bedürfnis hätte einmal mit jemanden anderem völlig frei über dieses Thema zu sprechen. Ich habe tatsächlich mit Thomas telefoniert, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Auch zum Thema Penispillen hatte sich Thomas geäussert. Wie auch schon in seinem Artikel schrieb er mir nochmal detailiert, das eine Wirkung bei Penispillen nicht zu garantieren wäre. Das es hier unterschiedliche Berichte über Erfolge, aber auch über Misserfolge gäbe und das man wohl nur über einen Selbsttest letztlich Klarheit bekommen würde.

Er könne zwar meine Situation versuchen zu verstehen, aber die Belastung, die durch meinen zu kleinen Penis entstand nachzuvollziehen, wäre einfach nicht möglich. Ich empfand das als sehr respektvoll, weil ich nun mal am eigenen Köprer erfahren habe, dass man das wirklich nur nachvollziehen kann, wenn man mit diesem Problem leben muss.

Am Ende schrieb er mir, dass er aus seiner Erfahrung im Zusammenhang mit seinen Recherchen für seine Artikel fast ausnahmlos positive Berichte über Penisstrecher gelesen hätte. Er war der festen Überzeugung, dass auf diese Art und Weise Erfolge erzielt werden können, sofern man Penisstrecher richtig anwende. Für mich war diese Mail aussergewöhnlich, weil ich zum ersten Mal eine Reaktion auf mein Problem bekommen hatte, die nicht durch persönliche Beziehungen gekennzeichnet war.

Am Abend habe ich sehr lange und sehr intensiv mit meiner Frau gesprochen und wir haben uns letztlich dazu entschieden, den Versuch mit einem Penisstrecher zu starten. Das Ganze ist nun ca. 7 Wochen her und zu meinem Erstaunen gibt es tatsächlich sichtbare Erfolge.

Davon möchte ich euch aber in einem anderen Artikel berichten, an dem ich derzeit noch schreibe. Er wird sicherlich in Kürze hier veröffentlich werden und ich hoffe das euch mein Erfahrungsbericht interessieren wird.

Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und bedanke mich bei der Redaktion von Sexisto, die mir die Möglichkeit gibt, hier offen und ungeschminkt zu berichten.

Gruß an alle Leidensgenossen
Udo

Der Artikel wurde am Freitag, den 13. Oktober 2006 um 03:20 Uhr veröffentlicht und wurde unter Sex Berichte abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

2 Kommentare zu “Mein Leben mit meinem kleinen Schwanz”

  1. Claudi

    Hallo Udo,

    ich weis garnicht was ich schreiben soll. Ich finds ziemlich mutig von dir über dein Problem zu berichten. Ich hätte auch mal nicht gedacht das man so Probleme hat wenn man einen zu kleinen Penis hat und das man sich dadurch so schlecht fühlt. Ich finds aber gut das deine Frau dir da so hilft und ich wünsche dir auch das du das in den Griff bekommst. Freu mich schon auf deinen Bericht.

    GLG
    Claudi

  2. Zechi

    Hi Udo,

    Ich kann dich auf jeden Fall verstehen. Ich selbst habe das Problem nicht und bin eher gut gebaut (18 cm). Ich glaube ich wäre auch frustriert, wenn ich nur 10,5 cm hätte und würde mich damit nicht gerade Potent fühlen.

    Du solltest aber deiner Frau glauben, wenn es sie nicht stört, sollte es dich auch nicht stören. Trotzdem wünsche ich dir viel Erfolg und bin gespannt, welche Fortschritte du erzielst.

    Gruß
    Zechi

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