Melanie, eine Hure im Interview (Teil 2)
ein Artikel von Sexisto.com
Wir hoffen, ihr hattet ein entspanntes Wochenende und habt die freien Tage genossen. Vielleicht hat der ein oder andere von euch die freie Zeit genutzt, um seinem Lieblingsbordell mal wieder einen Besuch abzustatten?
Wir möchten euch heute zum Wochenstart Teil 2 unseres Interviews mit Melanie abdrucken. Melanie ist als professionelle Hure tätig und verdient ihren Lebensunterhalt in einem Bordell in NRW.
Wir haben Melanie kontaktiert und sie um eine Interview gebeten, um euch einmal das Leben einer Hure aus nächster Sicht darzustellen.
Melanie hat sich gerne für ein Interview zur Verfügung gestellt und so haben wir eine volle Stunde mit ihr ganz zwanglos geplaudert und sie hat uns dabei ein paar tiefe Einblicke in ihr Leben als Hure gewährt.
Wie es zum Interview mit Melanie kam, wie sie in dieses Gewerbe kam und wie sie und ihr Freund in ihrem Privatleben mit dem beruf Hure umgehen, erfahrt ihr in Teil 1 unseres Interviews mit einer Hure. Das solltet ihr euch unbedingt anschauen, bevor ihr euch Teil 2 widmet. Wir steigen hier direkt und ohne Umwege in Teil 2 des Interviews ein.
“Melanie, nachdem du uns so ein bisschen in dein Privatleben hast schauen lassen, würde ich jetzt natürlich auch noch gerne ein bisschen was über deinen Beruf erfahren. Wieviele Kunden besuchen dich eigentlich täglich?”
Melanie: “Da ich ja in der glücklichen Lage bin, mir das mehr oder weniger selbst einzuteilen, bediene ich im Schnitt 3-4 Kunden pro Tag. Mehr sind es selten und die meisten sind Stammkunden, die ich sehr gut kenne und die mich regelmäßig besuchen.”
“Ich hätte jetzt mit deutlich mehr gerechnet, wenn ich ehrlich bin. Die Frage nach deinen Verdienst ist sicher ein bisschen indiskret?”
Melanie: (lächelt) “Richtig, das ist sie.”
“Ok, dann würde ich aber gerne wissen, ob du bestimmte Tätigkeiten nicht ausübst oder ob du dich auf bestimmte Tätigkeiten konzentriert hast. Wie sieht es aus mit härteren Sexspielen, die vielleicht in die Richtung SM gehen?”
Melanie: “Neee, das ist nichts für mich und da haben wir auch Damen im Haus, die sich auf diese Dinge konzentrieren und ihr ganz bestimmtes Publikum dementsprechend bedienen. Ich arbeite auf die ganz klassische Art und biete ganz normalen Sexpraktiken in den Stellungen, die der Kunde bevorzugt. Dazu gehört z.b. auch der Analverkehr und zu meiner persönlichen Stärke würde ich schon den Oralverkehr zählen. Zumindest behaupten das meine Kunden” (lächelt).
“Ich brauche jetzt noch was zu trinken, mir wird so ein bisschen warm.”
Melanie: “Du Armer” (Sie lacht wieder wunderbar).
“Wie wichtig ist eigentlich das Thema Körperhygiene in deinem Beruf? Wie muss man sich da den Ablauf vorstellen, wenn man dich besucht?”
Melanie: “Hygiene ist selbstverständlich enorm wichtig und Sauberkeit steht an erster Stelle. Wenn Kunden mich besuchen, dann nehmen wir im Regelfall erstmal einen kleinen Wilkommens-Trunk zu uns und plaudern ein bisschen in entspannter Atmosphäre. Bevor es dann an die eigentliche Action geht, gehen die Kunden erstmal ins Bad zum duschen. Das kommt letztlich auch dem Kunden zugute, denn wenn ich mich wohl fühle, bringe ich auch eine bessere Leistung.”
“Wenn du sagst, dass ihr locker plaudert, über was wird gesprochen? Geht das in Richtung Small Talk?”
Melanie: “Das ist ganz unterschiedlich und hängt immer vom Kunden ab. Mit vielen meiner Kunden spreche ich auch über private Angelegenheiten oder über berufliche. Da kann es dann z.b. auch schon mal vorkommen, dass der Kunde mir von seinem letzten Streit mit seiner Frau erzählt oder das im Bett nichts mehr läuft. Das gehört auch zu unserem Beruf, dass man zuhören kann und dem Kunden auch hier das Gefühl von Nähe und Verständnis vermittelt.”
“Zum Schluss möchte ich nochmal ein bisschen privat werden. Wie sieht es bei dir mit Kinderwünschen aus und lässt sich sowas mit deinem Beruf vereinbaren?”
Melanie: “Ich glaube schon, dass sich das vereinbaren lässt, es gibt bei uns im Haus auch Damen, die bereits Kinder haben und das gut organisieren können. Bei mir persönlich sind derzeit keine Kinder eingeplant, ich mag mein Leben so, wie es im Moment ist. Das kann in ein paar Jahren sicher anders aussehen und ob ich dann weiter als Hure arbeiten werde, steht noch in den Sternen.”
“Hast du eine Vorstellung davon, wie lange du noch als Hure arbeiten möchtest? Gibt es da sowas wie eine Deadline für dich?
Melanie: “Ja, ich habe da schon eine konkrete Vorstellung und möchte sicher nicht mit 40 noch in diesem Beruf arbeiten. Ich denke, dass bei mir mit 35 Jahren so langsam der Schlusspunkt erreicht sein wird. Danach könnte ich mir dann auch ein Leben als Mutter vorstellen und dann wäre es auch eine gute Zeit, eine Familie zu gründen.”
“Da wünsche ich dir ein gutes Gelingen und bis dahin, weiterhin eine so gute Zeit in deinem Job, wie du sie derzeit hast. Ich fand es toll, so ungezwungen mit dir über dein Leben plaudern zu können und möchte mich für deine Offenheit wirklich herzlich bedanken. Ich glaube, unsere Leser werden viel Freude an diesem Interview haben.
Melanie (lächelt): “Das hoffe ich doch. Mir hat es ebenfalls viel Spaß gemacht, euch mal persönlich kennen zu lernen. So schlimme Machos wie erwartet, seid ihr ja dann doch nicht (Sie grinst). Eigentlich seid ihr ja sogar ganz süß. Ich werde bestimmt weiterhin bei euch vorbeischauen und ein bisschen durch eure Artikel lesen und ganz wichtig, grüßt bitte Anna von mir!”
“Das werden wir ganz bestimmt machen! Nochmal tausend Dank für das Interview Melanie.”
Soviel zum Interview mit Melanie, die uns wirklich verzaubert hat mit ihrem umwerfenden Aussehen und ihrer lockeren, selbstbewussten und symphatischen Art. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und das sich ihre Wünsche und Zukunftsplanungen erfüllen. Eine tolle Frau, soviel steht fest.
Der Artikel wurde am Montag, den 26. März 2007 um 14:35 Uhr veröffentlicht und wurde unter Sex Berichte abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.








