Ein ganz gewöhnlicher Auftrag - Teil 1
ein Artikel von Nicki
Seit 3 Stunden saß er nun auf seinem Stuhl und starrte gedankenverloren in den Raum. Fast schien es ihm so, als hätte sich die Welt gegen ihn verschworen oder vielleicht war sie bereits untergegangen und ausser ihm hatte niemand überlebt. Oder die ganze Gegend war verseucht und die Anwohner befanden sich unter Quarantäne. Wie anders ließe es sich sonst erklären, dass er seinen letzten Auftrag vor 6 Wochen hatte und das sein Telefon seit Tagen stumm blieb?
Er griff zur Kaffeetasse, nahm einen tiefen Schluck und konnte so gerade noch ein Würgen unterdrücken. Kalt und abgestanden, der Kaffee schmeckte genau so wie er sich fühlte. Er griff zum Telefonhörer, nur um die Leitung zu überprüfen. Vielleicht war das Telefon ja defekt? Aber schon hörte er das Freizeichen. Verdammt, braucht die Welt den keine Privat Detektive mehr?
Er überlegte, ob er für heute Schluss machen und sich in seiner Stammkneipe ein paar Bierchen hinter die Binde giessen sollte. Er entschied, das es eine sehr gute Idee sei, stand auf, ging zum Kleiderständer und griff nach seinem Mantel.
Genau in diesem Moment öffnete jemand seine Bürotür und eine Männerstimme begrüßte ihn mit einem unsicheren “Sind sie Privat Detektiv Hunter?”.
Hunter wühlte in der Innentasche seines Mantels und griff dort nach einem Päckchen Kippen, bevor er sich langsam umdrehte. Er blickte in das Gesicht eines ca. 45 jährigen Mannes mit untersetzter Statur, knapp 1,80 m groß und mit beginnender Halbglatze. Ein typischer Bürohengst, dem nassen aber massgeschneiderten Anzug nach zu urteilen, kurz vor der Midlife Crises und mit einem furchtbaren Geschmack für Krawatten. Selten hatte er eine hässlichere Krawatte gesehen, sie erinnerte ihn an einen Regenbogen, nur mit deutlich mehr Farben.
“Ja, ich bin Hunter und mit wem habe ich die Ehre?”
“Klaus Scholz ist mein Name. Ich bin froh, dass ich ihr Büro gefunden habe. Fast 1 Stunde lang habe ich nach einem Parkplatz gesucht, was für eine beschissene Gegend ist das hier! Und dieser Scheiß Regen geht mir auf die Nerven, da holt man sich doch den Tod!”
Hunter beobachte den Mann eine kurze Weile und fragte sich bereits, was eine so traurige Gestalt wohl mit einem Privat Detektiv anstellen wollte. Er verspürte wenig Lust auf einen Small Talk über das Wetter und so sagte er kurz und knapp “Ja, ist nicht gerade die schönste Gegend und das schönste Wetter heute. Aber nehmen sie doch Platz, was kann ich für sie tun, Herr Scholz?”
Herr Scholz setzte sich auf den kleinen Stuhl vor Hunters Schreibtisch und blickte verschämt zu Boden. Mit hängenden Schultern begann er zu erzählen:
“Wissen Sie, ich habe lange überlegt, ob ich mich an sie wenden sollte. Mir ist das ganze natürlich unangenehm, aber ich brauche einfach Gewissheit. Es geht um meine Frau Sophia, ich glaube sie betrügt mich!”
Na Bingo, dachte Hunter. In den letzten 4 Monaten hatte er ausschließlich Aufträge von betrogenen Männern bekommen und es waren genau diese Fälle, die ihn an seinem Beruf zweifeln ließen. Nichts war langweiliger als ein typischer Fall von fremdgehenden Ehefrauen. Das bedeutete stundenlanges Beschatten der jeweiligen Frauen und zum Schluss endete es meistens mit gehörnten Männern, die sich an seinem Schreibtisch ausheulten.
Wäre es nach ihm gegangen, hätte er Herrn Scholz nun freundlich aber bestimmt die Türe gewiesen, aber er brauchte das Geld. Zudem hatte er sein Geld schon auf härtere Art und Weise verdienen müsssen. So langweilig diese Aufträge auch waren, sie waren doch immer ein Kinderspiel.
“Wie kommen Sie zur Annahme, dass ihre Frau sie betrügt, Herr Scholz?” setzte Hunter das Gespräch fort.
“Mir ist das von Aussen zugetragen worden. Mehrere Geschäftpartner haben meine Frau in den letzten Wochen mit einem unbekannten Mann gesehen. Sie soll mehrmals mit ihm in verschiedenen Restaurants gesehen worden sein und offensichtlich wurde dieser Mann auch schon beim Verlassen meiner Wohnung gesichtet. Dabei sollen sich beide wie ein verliebtes Pärchen aufgeführt haben. Ausserdem ist meine Frau seit Wochen sehr distanziert mir gegenüber aufgetreten und auch sexuell spielt sich seit einigen Wochen nichts mehr ab.”
Nachdem Scholz den letzten Satz gesprochen hatte, schaute er wieder verschämt auf den Boden, seufzte schwer und ließ die Schulter nocht tiefer hängen. Hunter bemerkte sogar einen leicht wässrigen Blick und hoffte inständig, dass Scholz nicht jetzt schon in Tränen ausbrechen würde. Das könnte er heute wirklich nicht auch noch gebrauchen.
Er verstärkte seine Stimme und erklärte Scholz in kurzen Sätzen, was er zu erwarten hätte und wie der Ablauf wäre, wenn er sich mit dem Problem von ihm befassen würde. Mit ganz besonderem Nachdruck erklärte er Herrn Scholz, dass dieser damit rechnen müsse, dass seine Annahme sich als wahr heraustellen könnte und das es manchmal vielleicht besser sei, sich keine Bestätigung für eine Affaire seiner Frau einzuholen.
Fast beiläufig und mit einem gequältem Gesichtsausdruck hörte sich Scholz sämtliche Erklärungen an. Das Hunter 500 Euro pro Tag berechnen würde, nickte er kurz aber entschlossen ab und nach 10 Minuten erteilte er Hunter offiziell den Auftrag, seine Ehefrau zu beschatten und wie er sagte, endlich Licht in das Dunkel zu bringen. Ja, er wolle, nein er müsse es wissen, davon schien sein Seelenheil abzuhängen.
“Dann sind wir uns einig Herr Scholz, nun brauche ich noch einige persönliche Daten von Ihnen. Da ich ihre Frau rund um die Uhr beschatten werde, wäre es hilfreich, wenn sie mir mittteilen könnten, wie ihre Frau ihre Zeit verbringt. Welchen Hobbys geht sie nach, in welchen Geschäften kauft sie bevorzugt ein, wie sieht ihr Freundeskreis aus? Alles was sie mir erzählen können, wird hilfreich sein.”
Scholz gab bereitwillig Auskunft und Hunter notierte sich alles, was er für wichtig hielt. Nun war auch das geklärt und alles was nun noch fehlte, war ein Foto von Frau Scholz, der potentiellen Ehebrecherin.
“Natürlich habe ich ein Foto dabei, warten sie, ich zeige es Ihnen”. Er griff in seine Aktentasche und überreichte Hunter das Foto.
Zum ersten Mal, seit den vergangenen 35 Minuten des Gespräches, war Hunter überrascht. Er schaute gebannt auf das Foto und traute seinen Augen kaum. Frau Sophia Scholz war eine echte Sexbombe, eine Frau, der Männer wohl zu Scharen zu Füßen liegen würden.
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Das Foto stammte offensichtlich von einer Gala zu irgendeinem wohltätigen Zweck. Sophia stand dort neben einigen wichtigen Personen aus der High Society und trug einen kirschrotes Abendkleid. Hunter schätze sie auf maximal Mitte 20 und ihre Größe dürfte max. 1,70 m betragen. Das rote Abendkleid gestattete einen Blick auf ein ausfallendes Dekolleté und ließ erahnen, dass Sophia über pralle, feste Brüste verfügte.
Sie schien den Körper einer Göttin zu haben, eine perfekte Figur mit wunderbaren Rundungen und der Festigkeit der Jugend. Lange blonde Haare waren zu einem hübschen Zopf gebunden, der das Gesicht betonen sollte. War der Körper bereits perfekt, setzte das engelsgleiche Gesicht ihrer Erscheinung die Krone auf. Hunter starrte angestrengt auf das Foto und suchte nach einer noch so kleinen Winzigkeit, die ihm nicht gefallen würde. Aber er fand einfach nichts.
Der Anblick dieses Gesichtes raubte ihm fast den Verstand. Wunderschöne, tiefblaue Augen strahlten ihn an und ein zauberhaftes Lächeln umspielte einen perfekten Mund und entblößte schneeweiße Zähne. Lippen, geboren. um zu Küssen. dachte er kurz und bemerkte, dass ihn der Anblick sogar leicht erregte. Für einen kurzen Moment vergaß er Herrn Scholz völlig und versank in das Foto.
Kein Wunder, dass so eine Frau früher oder später einen Mann wie Scholz betrügen würde. Hunter war sich bereits sicher, dass es nur so sein konnte. Was könnte ein Mann wie Scholz, mit seinem biederen Auftreten und seinem durchschnittlichen Aussehen, schon einer solchen Frau auf Dauer bieten? Kein Geld der Welt könnte dafür sorgen, dass eine Göttin wie Sophia einem einzigen Mann für immer gehören würde. Hunter hatte ein wenig Mitleid mit Scholz und verstand nun, warum dieser einen so zerstörten Eindruck machte. Wer würde schon gerne eine solche Frau verlieren? Armer Hund, aber immerhin hatte er das Vergnügen eine zeitlang auf seiner Seite.
Nachdem die restlichen Details mit Scholz geklärt wurden, Hunter den Scheck mit 1000 Euro als Vorschuss in seinem Mantel verstaute und Scholz verabschiedet hatte, saß Hunter an seinem Schreibtisch und starrte wieder gebannt auf das Foto. Seine Blicke streiften wieder über den perfekten Körper und blieben kurz an den prallen Brüsten hängen. Er griff zu seiner Tasse Kaffee, nahm einen Schluck und dieses Mal fiel ihm der bittere, abgestandenen Geschmack kaum noch auf. Zu sehr war er in in das Foto versunken.
Er bemerkte überrascht, dass er sogar anfing, sich auf den Auftrag zu freuen. Auch wenn es ein Routine Auftrag sein würde und wenig aufregend, freute er sich darauf, demnächst ein paar Blicke auf Sophia zu erhaschen und diesmal würde es Frau Scholz in Natura sein. Wieder griff er zu ihrem Foto und ließ sich von dem strahlenden Lächeln verzaubern. Ja, diese Frau war wirklich eine absolute Sexbombe.
Soviel zu Teil 1 meiner ersten erotischen Geschichte hier auf Sexisto.com. Ich hoffe, euch hat das Lesen ein bisschen Spaß gemacht und ihr freut euch schon auf Teil 2, der in Kürze hier veröffentlich wird.
Der Artikel wurde am Mittwoch, den 18. April 2007 um 18:35 Uhr veröffentlicht und wurde unter Sex Geschichten abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
